22.09.2009
Die Anwendung von Google Wave zur webbasierten Verständigung wurde nach einem aktuellen Lagebericht vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, kurz BSI, abgelehnt. Als Grund wurde die unzureichende Kontrolle der eigenen Daten angegeben, die mit der Verwendung des Systems außer Hand gegeben werden.
Somit gilt für Google Wave dasselbe wie für die bereits bestehenden Produkte Google Mail, Calendar und Docs. In einer offiziellen Meldung vom BSI heißt es, dass die User primär die Kontrolle ihrer Daten bei der Anwendung dieser Programme verlieren würden. Diese müssten auf den Google Servern hinterlegt werden, um die Programme nutzen zu können.
Noch innerhalb des nächsten Halbjahres möchte Google mit Wave eine Lösung erzielen, welche die unterschiedlichen Dienste wie E-Mail, Chat sowie den Dokumentenaustausch verbindet.
Über das Urteil des BSI gibt sich Google verblüfft. In einer Stellungnahme heißt es, das neue Produkt wurde bislang nicht für den öffentlichen Gebrauch freigegeben und stünde ausschließlich nur wenigen Entwicklern zur Verfügung. Der Unternehmenssprecher von Google Deutschland, Schweiz und Österreich teilte hierzu mit, dass jedes Produkt von Google, wie auch Google Wave, mit entsprechend integrierten Datenschutzeinstellungen eingeführt wird.