Skype verschiebt seinen Börsengang

27.01.2011

Der ursprüngliche Plan des VoIP-Anbieters Skype, Anfang des Jahres 2011 an die Börse zu gehen, wird für ein paar Monate zurückgestellt da CEO Tony Bates das Unternehmen vor Börsengang noch besser positionieren möchte.


Das Wall Street Journal teilte mit, dass mit dem Börsengang von Skype erst ab Juli 2011 zu rechnen sei und beruft sich hierbei auf Firmeninsider. Nachdem im Oktober 2010 Tony Bates als neuer CEO das Ruder übernommen hatte seien die Bemühungen um den IPO heruntergefahren worden. Des Weiteren reagiere das Unternehmen auf die Gesamtstimmung des Marktes.


Vor dem Wechsel an der Firmenspitze hatte Skype im August 2010 den bevorstehenden Börsengang angekündigt und dabei verlauten lassen, dass man auf der Suche nach weiteren Investoren ist. Bei einem Umsatz von 406 Millionen US-Dollar in den ersten beiden Quartalen 2010 konnte Skype einen Gewinn von rund 13,1 Millionen US-Dollar erwirtschaften.


Erst vor zwei Wochen wurde das Softwareunternehmen Oik von Skype für die stolze Summe von 150 Millionen US-Dollar übernommen.

Verfasst von: Marc Hartung-Knöfler
Quelle: internetworld.de

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