20.05.2011
Zum 13. Juni 2011 ändert das Online-Auktionshaus Ebay seine Gebühren. Die bislang gestaffelte Provision wird durch eine einheitliche Gebühr von neun Prozent ersetzt. Davon sind sämtliche Festpreisangebote und Privatauktionen (ausgenommen sind Angebotsgebühren und Provisionen für Fahrzeuge und Handyverträge) betroffen. Mit der neuen Regelung werden nun fast alle Verkäufe teuer.
Die neue Gebührenregelung wird erst ab einem Verkaufspreis von 1425 Euro günstiger. Dies kommt dadurch zu Stande, dass es ab Juni eine Provisionsgrenze von 45 Euro geben wird. Die neun Prozent Regelung macht sich bei Verkaufspreisen bis 50 Euro kaum bemerkbar. So zahlt der Verkäufer bei einem Verkaufspreis von 10 Euro zum Beispiel ab Juni 1,35 Euro anstelle von 1,20 Euro Provision. Deutlich spürbar wird es jedoch vor allem bei hochpreisigen Artikeln. Zahlte man bei einem Erlös von 400 Euro bislang 21,50 Euro Provision an Ebay erhöht sich diese nun auf 36 Euro.
Verfasst von: Marc Hartung-Knöfler
Quelle: wuv.de