01.04.2011
Auf der Entwicklungskonferenz von Apple präsentiert Steve Jobs, Apple-Chef, seit 2007 jährlich ein neues iPhone. Nach drei Jahren könnte sich dies nun ändern. Bislang gibt es wenig Anzeichen für ein neues iPhone der Kultmarke. Apple erklärte zudem, dass man sich 2011 primär auf die Software, iOS und Mac OS, konzentrieren will.
Jim Dalrymple, Blogger, äußerte in seinem Blog „The Loop“ die Theorie, dass Apple möglicherweise 2011 kein neues Smartphone auf den Markt bringt und von seinen kurzen Produktzyklen Abstand nimmt.
Schon seit Jahren führen die kurzen Produktzyklen zu Problemen bezüglich Fertigung und auch Verfügbarkeit der Produkte. Onlinekäufer des neuen iPad2 müssen so noch 2 bis 4 Wochen auf das neue Tablet warten bis sie es erhalten. Weitere Verzögerungen können aufgrund des Erdbebens in Japan nicht ausgeschlossen werden, falls zum Beispiel bestimmte Bauteile nicht mehr rechtzeitig oder in ausreichender Menge ausgeliefert werden können. Darüber hinaus kommen grundsätzliche Engpässe in der Produktion des speziellen iPhone-Displays hinzu.
Da die Marke Apple vor allem von ihrer Begehrlichkeit profitiert sind kurze Produktzyklen eher kontraproduktiv. Schnell kann dadurch eine Übersättigung des Marktes erreicht sein. Jährlich ein neues Gerät könnte zudem zu Frust bei Kunden führen, die nicht bereit sind jedes Jahr das neueste Gerät zu kaufen. Die Einführung des aktuellen iPhones in Weiß steht jedoch nach wie vor aus. Material- und Verarbeitungsprobleme sorgen wie so oft für Verzögerungen. Angekündigt wurde das Modell jedoch schon kurz nach der Vorstellung des iPhone 4.
Die jährliche Entwicklungskonferenz, Worldwide Developer Conference (WWDC), findet in diesem Jahr vom 06. bis 10.06.2011 in San Francisco statt. Dort werde es hauptsächlich um die beiden Betriebssysteme iOS und Mac OS X 10.7 gehen. Gerade OS X 10.7 soll stärker an das mobile iOS angelehnt sein. Auch sollen sich Anwendungen ähnlich wie Apps installieren und verwalten lassen. Die 5.000 Tickets zur WWDC, für einen Preis von 1.599 US-Dollar, waren in nur wenigen Stunden ausverkauft.
Verfasst von: Marc Hartung-Knöfler
Quelle: internetworld.de